Vision

Unser Produktions­standort Bulgarien befindet sich im Aufschwung. Seit 2007 EU-Mitglied, ist das Land ein wichtiges Bindeglied zwischen Europa und Asien. Nach den skandalösen Vorfällen in der Textil­industrie im asiatischen Raum (unter anderem der Fabrik­einsturz Rana Plaza mit über 1000 Toten) verlagern immer mehr Mode-Unternehmen ihre Produktion nach Osteuropa und insbesondere nach Bulgarien. Leider heisst das nicht, dass die Arbeits­bedingungen dort besser sind. Die Ausbeutung von Arbeiterinnen ist an der Tagesordnung. Schaut man sich zum Beispiel das Verhältnis vom gesetzlichen Mindest­lohn zum Existenz­lohn an (ein Lohn, von dem man im entsprechenden Land menschenwürdig leben kann), schneidet Bulgarien weltweit am schlechtesten ab und liegt sogar hinter Bangladesch:

Löhne

Datenquelle: Public Eye / *Existenzlohn gemäss Asia Floor Wage

Das führt dazu, dass viele Bulgarinnen keine Perspektive darin sehen, im eigenen Land zu bleiben. Der Westen lockt mit schnellem Geld und treibt viele der Frauen in die Fänge von Menschen­händlern und in die Prostitution.

Aus dieser Situation entstand die Vision von moya kala:

  • Wir möchten junge Bulgarinnen vor der Prostitution bewahren, indem wir ihnen in ihrem Heimatland eine fair entlohnte Arbeitsstelle ermöglichen.
  • Wir fördern verantwortungs­volles Wirtschaften in der Textil­branche, indem wir nachhaltig und umweltbewusst produzieren.
  • Frauen als Kundinnen werden in ihrem Selbst­wertgefühl gestärkt, da sie sich in unserer Unterwäsche wohlfühlen und sie sich dadurch für die Würde der Frauen einsetzen.

Werde Teil unserer Vision, indem du unsere Produkte mit Freude kaufst und mit Stolz und Würde trägst.